Die Idee zum Usability Testessen wurde in unserem Darmstadt geboren und hat ein klares Motto: „Test early, test often“. Das AUTHADA-Jahr 2019 begann mit einem exzellenten Testessen und eines sei verraten: Unser Hunger dieses Jahr ist groß!

Die Gründer des Usability Testessens sind Anna Groos, Philipp Hormel und Tobias Reitz von quäntchen + glück. Vor einigen Jahren hatten sie ein Problem: Testpersonen für neuentwickelte Produkte finden. Die drei machten aus dem Problem eine Party – das Usability Testessen war geboren. Heute ist es eine internationale Bewegung mit Testessen-Teams in ganz Deutschland verteilt, über Österreich bis nach Tel Aviv. Dieser Erfolg spricht für das Format und ist auch logisch nachvollziehbar: Jeder Entwickler möchte natürlich so früh wie möglich innerhalb des Entwicklungsprozesses wissen, an welchen Stellen für den User Schwierigkeiten beim Benutzen des späteren Produkts auftreten. Und auf der anderen Seite gibt es die hungrigen „Testesser“, welche während des Schlemmens ganz bequem Produkte testen und den Entwicklern durch ihr Feedback weiterhelfen.

testen, testen, testen …

Nun ist es natürlich nicht so, dass wir vor dem Jahr 2019 nicht getestet haben, allerdings wächst AUTHADA und mit dem Unternehmen wächst unser Produktportfolio. Wer immer mehr zu testen hat, braucht auch eine immer größere Community, um regelmäßig Testpersonen, die die Lösungen noch nicht kennen, treffen zu können. Also hin zum, für uns, ersten Usability Testessen. Mit im Gepäck: drei unserer Android-Entwickler, eine App, eine neue noch nicht integrierte AUTHADA-Lösung, Fragebögen, Smartphones, Testausweise und ganz viel Hunger auf Learnings, die uns an diesem Abend zu Hauf serviert werden. Gastgeber des Usability Testessens im Februar war das Forschungszentrum der Fraunhofer-Gesellschaft für angewandte Cybersicherheit – CRISP. Und die Teststationen durften im Gründungsinkubator StartUpSecure am Fraunhofer SIT aufgebaut werden.

Und wer oder was ist Testsieger?

Um 19:15 Uhr startet das erste Darmstädter Usability Testessen in diesem Jahr mit einer kurzen Einführung durch Philipp Hormel. Wir empfingen an diesem Abend sechs Testpersonen für jeweils zwölf Minuten an unserer Teststation. Nach 87 Minuten (15 Minuten Pause zur Halbzeit mit eingerechnet), glühten die Testausweise und wir haben Learnings en masse serviert bekommen. Es sind glücklicherweise keine erschreckenden, aber wertvolle Erkenntnisse – denn viele Details sind am Ende das, was den entscheidenden Unterschied macht. Und das absolut Wichtigste ist der Austausch und dass Entwickler eines Produktes mit der Zeit ein immer feineres Gespür für die eigenen User bekommen – denn nur wer seine Zielgruppe in und auswendig kennt, ist in der Lage, passgenaue Produkte zu entwickeln oder Lösungen dahingehend weiter zu entwickeln und damit für die eigene Zielgruppe immer attraktiver zu machen. Unser Resümee des Abends: jedes einzelne Usability Testessen wird uns in Zukunft immer wieder aufs Neue wertvollen Input geben, sodass wir gar nicht anders können, als diesem Format die herausragende Auszeichnung „Testsieger“ verleihen zu können.