Die meisten Menschen haben heute dutzende Profile, Accounts und Kundenkonten im Netz. Die Verwaltung dieser vielen, digitalen IDs ist aufwendig, Datenhoheit in der Praxis oft Fehlanzeige. Das Forschungsprojekt ID-Ideal will damit Schluss machen: Mit Konsortialpartnern aus öffentlicher Hand, Wirtschaft und Forschung feilt AUTHADA an der Zukunft der sicheren, digitalen Identität.  

Darmstadt, 05. Oktober 2021 – Ein sicheres Management digitaler Identitäten zu entwickeln, das den Menschen eine selbstsouveräne Datenhoheit ermöglicht: Das ist das Ziel des zukunftsweisenden Forschungsprojekts ID-Ideal, in dem die Darmstädter Cybersecurity-Spezialisten von AUTHADA gemeinsam mit 14 Konsortialpartnern intensiv zusammenarbeiten. Organisationen aus der öffentlichen Hand, der privaten Wirtschaft sowie aus Forschung und Entwicklung bündeln aktiv ihre jeweiligen Kompetenzen in dem Projekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. AUTHADA ist zertifizierter Identifizierungsdiensteanbieter mit höchstem Vertrauensniveau vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). In das Projekt bringt es daher vor allem sein Knowhow über eine sichere, digitale Identifizierung von Personen ein.  

Bürgerinnen und Bürger als Herzstück 

ID-Ideal befasst sich mit einer drängenden Herausforderung, die inzwischen fast alle Bürgerinnen und Bürger betrifft: Die meisten Menschen haben heute dutzende digitale Identitäten im Netz – von Accounts in den sozialen Medien über Profile bei verschiedenen Zahlungsdiensten bis hin zu Kundenkontos in Onlineshops etc. Jede EU-Bürgerin und jeder EU-Bürger verfügt heute im Schnitt über 90 digitale Identitäten, heißt es dazu in einem aktuellen Positionspapier des Bankenverbands (2021). All diese Identitäten zu verwalten und dabei auch noch die Hoheit über die eigenen Daten zu behalten ist jedoch eine Aufgabe, die viele im Alltag kaum stemmen können.  

„Das Herzstück sind von Beginn an immer die Bürgerinnen und Bürger gewesen: Uns ist es besonders wichtig, dass sie die künftige Lösung nicht nur einfach und intuitiv nutzen können. Sie sollen auch die volle Hoheit über ihre persönlichen Daten haben und im Sinne der Selbstsouveränität jederzeit eigenhändig bestimmen können, wohin diese fließen“, erklärt AUTHADA-Projektleiterin und Head of SDI Research Projects Lisa-Marie Rösch. Entstehen soll auf diesem Weg ein digitales Ökosystem, das nicht nur den Nutzerinnen und Nutzern auf Basis einer dezentralen, sicheren digitalen Identität eine einfache und sichere Verwaltung ihrer persönlichen Daten ermöglicht: Es soll zugleich größte Interoperabilität mitbringen, sodass sich verschiedenste Dienste unter höchsten Sicherheitsanforderungen anbinden und die Lösung wirtschaftlich nutzen können.  

Die digitale Welt im Sinne der User mitgestalten


Das Konzept für die nun anstehende Umsetzung ist bereits im Rahmen der Wettbewerbsphase zum Innovationswettbewerb „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ entstanden. ID-Ideal ging daraus als einer von insgesamt vier Konsortien hervor, die nun vom BMWi gefördert werden. Der Förderzeitraum des Projekts beträgt drei Jahre, der Startschuss fiel am 1. Mai 2021. „Die Zusammenarbeit im Konsortium ist nicht nur sehr bereichernd. Für uns als Unternehmen ist die Partizipation an diesem Projekt auch ein wichtiger Schritt, um neue technologische Möglichkeiten aktiv mitentwickeln zu können. Wir wollen die digitale Welt gemeinsam mit unseren Konsortialpartnern und im Sinne unserer Kunden mitgestalten, erklärt Andreas Plies, CEO und Mitgründer von AUTHADA.

Sie möchten noch mehr über das Forschungsprojekt ID-Ideal erfahren? Im Interview erklärt Projektleiterin und Head of SDI Research Projects, Lisa-Marie Rösch, wieso wir eine selbstsouveräne Datenhoheit benötigen.

Interview-Teil 1 „Bürger sollen die Hoheit über ihre Daten haben“
Interview-Teil 2 „Wir wollen mehr Klarheit im Netz“


About AUTHADA GmbH 
AUTHADA ist ein in Darmstadt ansässiges Cybersecurity-Unternehmen, das seine Wurzeln in der Forschung hat und über besondere Expertise im Bereich digitaler Identitäten verfügt. Gegründet im Jahr 2015, bietet AUTHADA heute innovative Lösungen zur digitalen Fern- und Vor-Ort-Identifizierung mittels eID und zum rechtskonformen Unterzeichnen digitaler Dokumente in Form einer Qualifizierten Elektronischen Signatur (QES). 
 
Finanzdienstleister, Versicherer, Telekommunikationsanbieter oder auch eCommerce-Unternehmen können ihre Identifikations- und Vertragsprozesse damit sicher und effizient digitalisieren. Seit März 2020 ist AUTHADA zertifizierter Identifizierungsdiensteanbieter, was digitale Identifizierungen in allen Märkten erlaubt. Zudem ist AUTHADA ein ISO/IEC 27001-zertifiziertes Unternehmen. Diese internationale Norm für Informationssicherheit stellt sicher, dass AUTHADA umfangreiche Anforderungen der Informationssicherheit einhält und weitreichende Maßnahmen zum Schutz von Daten umsetzt. 
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